Flugschule
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Fluggebiet Großraum Wilder Kaiser - Brixental
Seit dem letzten Jahr ist das Gebiet Großraum Wilder Kaiser-Brixental um eine Attraktion reicher geworden. Wir haben jetzt die Möglichkeit mit einer Liftkarte, in der Start- und Landegebühren enthalten sind, in sechs verschienen Gemeinden (Westendorf – Brixen – Hopfgarten – Söll – Scheffau – Ellmau) hochzufahren, auf der Choralpe, der Hohen Salve, dem Brandstadl und dem Hartkaiser zu starten sowie zu landen. Die verschiedenen Gemeinden mit den dazugehörenden Aufstiegshilfen liegen mehr oder weniger im Gleitwinkelbereich moderner 1er Schirme (Gleitzahl 6+). Westendorf, mit seinem für den Alpinbereich gigantischen Talkessel (kein Venturieffekt) ist sogar für den Anfänger problemlos den ganzen Tag fliegbar (Talwind?). Ein riesiges Aufwindfeld (Konvergenz), das immer dann entsteht wenn die Talwinde stark ausgeprägt sind (Wind dreht am Landeplatz auf Ost), hat schon vielen Anfängern die ersten Stundenflüge erleben lassen. Thermisch betrachtet, verfügt die Choralpe auch über einen so genannten „Morgenbart“. Als Ausgangspunkt für Streckenflüge sollte man jedoch schon bis mittags warten. Strecken in Richtung Pinzgau sind ganzjährig problemlos möglich. In Richtung Kaiser vor allem im Frühjahr, später bereitet der Talwind große Probleme (Südflanke vom Wilden Kaiser liegen im Lee des Bayrischen Windes). Kleine Dreiecke im Großraum Wilden Kaiser – Brixental (20 bis 30 km) sind das ganze Jahr über möglich. Sehr einfach im Frühling (keine hochreichenden Talwinde). Absaufen ist mit der jetztigen Liftkarte auch kein Problem mehr, eine der vielen Landeplätze ansteuern und wieder hochfahren. Die Landeplätze liegen immer unmittelbar in der Nähe der Liftanlagen. Betrachtet man die Hohe Salve als Mittelpunkt könnte man folgende Aussage treffen: Südlich der Hohen Salve schauen wir in das Brixental mit den Fluggebieten Westendorf /Hopfgarten/Brixen. Nördlich der Hohen Salve schauen wir in das Sölltal mit den Gebieten Söll/ Scheffau/ Ellmau. All diese Fluggelände verfügen über perfekte Soaringkanten, was natürlich bereits erahnen lässt, dass die Talwinde hier durch Kanalisierung wesentlich stärker ausgeprägt sind. Achtung für Anfänger: ab späteren Nachmittag kräftige Bodenwinde aus nordöstlicher Richtung. Vor allem der Landeplatz Söll liegt in der direkten Verlängerung des Eibergs – Verbindung von Kufstein nach Söll - im Lee von Kirche und anderen Gebäuden oberhalb der Bundesstraße (die letzten 30 m sehr turbulent). Beide Täler bescheren uns im Sommer tolle Abendthermik, wobei für Anfänger der Raum Westendorf (Brixental) wohl, aus bereits erwähnten Gründen, geeigneter ist. Alle Gelände weisen einen Höhenunterschied zwischen 800 und 1100 m auf, und verfügen meist über Startplätze für alle Windrichtungen. Clubveranstaltungen mit Absprache der Flugschule Westendorf sind jederzeit möglich. Zum Download der Panorama Karte im .pdf-Format (337kB)
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