Sicherheitsmitteilung

Datum

21.11.2013

Bezug

Gurtzeug für Gleitschirm Gingo Air light II EAPR-GZ-7251/09

 

Hinweis zum Einbau von Rettungsgeräten in GIN Gurtzeuge

Gin Gliders ist darauf aufmerksam geworden, dass in gewissen Situationen die Auslösung
des Rettungsgerätes sich anders verhalten kann, wie es während der Zulassungsverfahren
 in statischen Tests überprüft wird. Dies ist insbesondere der Fall, wenn Besitzer von
GIN Gurtzeugen ein großvolumiges Rettungsgerät eines anderen Herstellers in ihr
Gurtzeug einbauen und die Verbindungsleine zwischen dem Innencontainer des
Rettungsgerätes und dem Auslösegriff nicht richtig anpassen.

 

Gin Gliders empfiehlt, dass der Einbau des Rettungsgerätes immer von einer fachlich
versierten Person durchgeführt werden sollte. Insbesondere ist darauf zu achten, dass
die Länge der Verbindungsleine Auslösegriff-Innencontainer überprüft und gegebenenfalls
 auf die richtige Länge eingestellt wird. Die Verbindungsleine muss im jeden Fall lang
 genug sein, damit sie das Herausziehen der Rettungssplinte und damit die Auslösung nicht
verhindert. Auf der anderen Seite sollte sie aber auch nicht zu lang sein, um den
Auslösevorgang und das Herausziehen der Rettung nicht unnötig zu erhöhen.
Wenn nach dem Einbau und der Probeauslösung festgestellt wird, dass die
Verbindungsleine zu lang ist, dann kann sie durch den nachfolgend dargestellten Knoten gekürzt werden:

 

Allen Eigentümern von GIN Gurtzeugen, die bisher noch keine Probeauslösung
 durchgeführt haben, wird empfohlen, dies bei einer Flugschule nachzuholen. Dabei sollte
die Länge der Verbindungsleine Auslösegriff-Innencontainer überprüft und gegebenenfalls
wie oben beschrieben gekürzt werden.

Wenn weitere Fragen bezüglich der Anbringung des Rettungsgerätes und der Montage
des Rettungsgriffs bestehen, stehen die GIN-Händler in Deutschland und Österreich als
Ansprechpartner zur Verfügung.

Zusätzliche Informationen unter:
 http://www.dhv.de/db1/source/technicdatareportnotes.php?lang=EN&item=211

Formularende